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Aktuelles

 

 

Besonderer Hinweis

Hermann Max leitet als Gastirigent am 20. März 2010 Bachs Matthäus-Passion in der Chapel of Resurrection Valparaiso University, USA.

 

KONZERTE

13. März 2010 - 16.00 Uhr - Telemann-Konzerthalle, Magdeburg
Georg Philipp Telemann: Lukas-Passion
(neuzeitliche Erstaufführung)
Veronika Winter, Anne Bierwirth, Julian Podger,
Friedemann Klos, Matthias Vieweg
Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert
Hermann Max

20. März 2010 - Chapel of Resurrection Valparaiso University, USA
J.S. Bach: Matthäus-Passion
Hermann Max als Gastdirigent

28. März 2010 - 16.30 Uhr - Tonhalle Düsseldorf
J.S. Bach: Johannespassion
(in der Bearbeitung von Robert Schumann)
Veronika Winter, Hilke Andersen, Knut Schoch,
Ekkehard Abele, Markus Flaig
Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert
Hermann Max

 

NeuerscheinunGEN

 

WO Cover

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248

Veronika Winter, Wiebke Lehmkuhl, Jan Kobow, Markus Flaig,
Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Hermann Max

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Hermann Max und J. S. Bach
Hermann Max hat mit seiner Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert Interpretationsgeschichte vornehmlich des 17. und 18. Jahrhunderts geschrieben. Neben den großen »klassischen« Meisterwerken hat sich Max immer die Neugier auf Ausgrabungen und Entdeckungen bewahrt und ist immer begeistert auf Ideen unseres Produzenten Burkhard Schmilgun eingegangen: die Ferdinand Ries-Entdeckungen sind da klingender und überzeugender Beweis. Doch nun war es an der Zeit, endlich auch einmal das vielleicht populärste geistliche Werk des großen Thomaskantors in Maxs’ Interpretation zu dokumentieren. Ohne jede Betulichkeit, mit scharfen rhythmischen Akzenten und flotten Tempi, brillant im Surroundklang haben wir hier das Weihnachtsoratorium fürs 21. Jahrhundert!

Souverän wie gewohnt präsentieren sich die mit sechzehn Stimmen besetzte Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert. Das hat durchweg souveräne Instrumentalsolisten und eine kräftige Continuo-Gruppe zu bieten. … Der große Nachhall der Klosterbasilika Knechtsteden verstärkt die Klangpracht. … Wer auf der Suche nach einer hervorragenden Einspielung des Weihnachts-Oratoriums ist, für den dürfte diese Interpretation eine erwägenswerte Alternative zu allen Vorgänger-Produktionen darstellen.“ (Bernd Heyder in Concerto, Dez./Jan. 2009/2010)


Himmlische Töne zu Weihnachten ... eine Wiedergabe, die durch beschwingtes, dennoch in sich ruhendes, feinnerviges Musizieren und faszinierende Textausdeutung besticht. Die Tempi sind durchweg frisch, aber nie gehetzt, den Chorälen fehlt jegliche störende Erdenschwere, Bläser und Streicher spielen auf hohem Niveau und sind dem leichtfüßigen und dabei strahlkräftig singenden Chor ebenso zu Diensten wie den Solisten.
… Der brillante Surroundklang der Aufnahme tut ein Übriges, das Anhören zu einem überaus fesselnden Erlebnis werden zu lassen.“ (Heide Oehmen, Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 3.12.09)


… Entstanden ist eine zügige, im Duktus kammermusikalische, eher tänzerische denn staatstragende, handwerklich nahezu perfekte Interpretation, die allen Versuchungen zu festtäglichem Sentiment widersteht. … Die gelassene Virtuosität und Leichtigkeit, mit der etwa der Eingangschor der fünften Kantate und seine swingende Fuge einherkommen – das muss man den Dormagenern erst mal nach-machen.
(Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger, 26.11.09)

 

 

Cover

Max Bruch (1838-1920)
Arminius
Oratorium op. 43

Hans Christoph Begemann, Michael Smallwood, Ursula Eittinger
Rheinische Kantorei, Göttinger Symphonie Orchester
Ltg.: Hermann Max

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Das Oratorium zum Varus-Jahr

Im Februar des Jahres 1875 stieß Max Bruch auf das Epos des jungen westfälischen Gymnasiallehrers J. Cüppers, von dem er begeistert an seinen Verleger Simrock schreibt: „Die Verse sind prachtvoll, von dithyrambischem Schwung, die Melodien springen überall aus diesem schönen Rhythmus von selber hervor.“ Zur selben Zeit also, da im Teutoburger Wald bei Detmold das Hermannsdenkmal eingeweiht wurde, saß Max Bruch bei Freunden im Bergischen Land und komponiert den Arminius. Das Werk, dem die historische Varus-Schlacht als Vorbild dient, hat eine bewundernswert schlüssige Dramaturgie: Aus der Durchführung des Gegensatzes von Unterdrückung und Befreiung ergibt sich die formale Spannung, die eine ständige Intensitätssteigerung der vier Teile bewirkt. Der letzte Teil „Die Schlacht“ ist denn auch der grandiose Höhepunkt des Werkes, ohne aber in peinliches nationales Pathos abzurutschen. Textlich ist dieser Arminius nur von der deutschen Reichsgründung 1871 her zu verstehen, musikalisch vermag er uns auch heute noch zu erreichen: Ein wirkliches Meisterwerk des immer noch unterschätzten Brahms – Zeitgenossen.

Ausschnitt aus einer Rezension der franz. Musikzeitschrift „Diapason“:

„Hermann Max anime cette exhumation avec ardeur, à la tête d’un chœur particulièrement sollicité et d’une remarquable solidité. Les trios solistes, auxquels échoient des recitatives parfois ingrats, s’acquittent consciencieusement de leur tâche, et l’on salue particulièrement la Prêtresse d’Ursula Eittinger à qui sont dévolus les plus beaux airs de la partition.”
(Jean-Claude Hulot, Diapason 1/2010)

“Hermann Max haucht dieser Ausgrabung glutvolles Leben ein und leitet einen Chor, der besonders feurig und mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit zur Sache geht. Die drei Solisten, denen teils undankbare Rezitative zufallen, entledigen sich gewissenhaft ihrer Aufgabe, und man begrüßt insbesondere die Priesterin von Ursula Eittinger, der die schönsten Arien der Partitur zugeeignet sind.“ (Diapason, 1/2010)  


„Die versierten Profis der Rheinischen Kantorei bringen auch in kleiner Besetzung den überaus gekonnten Chorsatz des Werkes brillant zur Geltung. … Dirigent Hermann Max führt das Göttinger Symphonie Orchester zu beachtlichem Niveau und legt größten Wert darauf, nicht nur die ausgefeilte Instrumentation sondern vor allem auch die atmosphärische Intensität des Oratoriums hervorzukehren. Max meidet strikt Pathos und überschäumenden Patriotismus und rehabilitiert mit seiner kultivierten, facettenreichen Darstellung ein Werk, das zu Unrecht in Verruf und Vergessenheit geraten ist.“
(Ernst Naredi-Rainer in „Kleine Zeitung“, Graz, 09.01.2010)


"... ausnahmslos hervorragende Einspielung ..."
(NDR, CD-Tipp, 04.07.09)

"... verblüffend gutes Resultat ..."
(www.opusklassiek.nl, August 2009)


 

Aktuelle Presse

Konzert am 26.09.09 in der Klosterbasilika Knechtsteden
(Purcell: King Arthur)

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Duschhäubchen und Schafswollaktien / Amüsante Interpretation des alten Stoffs
Die über weite Strecken amüsant-unterhaltsame Deutung des alten Stoffes ist den erstklassigen Solisten, der Rheinischen Kantorei und dem "Kleinen Konzert" unter der Gesamtleitung von Hermann Max zu danken. Niemals zuvor hat die Kantorei bei der bekannt tadellosen Sangeskultur derartigen schauspielerischen Lustbarkeiten gefrönt. Dass die höchst unterhaltsame Aufführung nie ins Banale abglitt, dafür sorgte Purcells geniale Musik und die bei aller Spielfreude hochkarätige Adaption durch das "Kleine Konzert".
(Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 29.09.09)

Kältegeist im Teddymantel / Festival ging mit einem fulminanten Konzert zu Ende
Eine ganze Heerschar von Sängerschauspielern, viele davon aus dem hervorragenden Chor rekrutiert, zeigte die Schönheiten Purcell'scher Musik auf. Berührend waren die Gesänge der blinden Sopranistin Gerlinde Sämann, die sogar Szenenapplaus erhielt. Veronika Winter, Maria Jonas und Wolfgang Newerla spielten herrlich ihre eher komischen Rollen. Geschickt platzierte Requisiten bezogen auch den Chor in die optischen Genüsse ein.
(Kölner Stadtanzeiger, 29.09.09)

 

Konzert am 22.09.09 in der Klosterbasilika Knechtsteden
(Haydn, Händel, Mendelssohn)

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Ergreifende Spannung / Dritter Abend des Festivals begeisterte

Mit ausdauerndem Applaus feierte das Auditorium in der fast lückenlos besetzten Basilika den Initiator und Dirigenten Hermann Max, die ausgezeichneten Solisten, die treffliche Rheinische Kantorei und das brillante Alte-Musik-Ensemble "Das Kleine Konzert". ...
Mit wohlklingender Elastizität und auch im Tutti immer noch durchsichtig interpretierten die engagierten Instrumentalisten, von ihrem Dirigenten temperamentvoll geführt, die kostbare Partitur. ... Die 26 Sängerinnen und Sänger zogen mit beispielhafter Homogenität und deutlicher Diktion alle Register ihres hohen Standards.
(Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 24.09.09)

 

Konzert am 19.9.09 in der Klosterbasilika Knechtsteden
(Ries: Der Sieg des Glaubens)

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Faszinierender Auftakt / Vielversprechende Eröffnung

Hermann Max hatte "seine" Musiker wie immer optimal vorbereitet und leitete wie gewohnt mit vollem Körpereinsatz, dabei punktgenau und immer aufmunternd. ...
Alles zusammengenommen waren das beste Voraussetzungen für eine würdige neuzeitliche Erstaufführung. Das Auditorium in der gut gefüllten Klosterkirche dankte mit großem Jubel.
(Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 21.09.09)

Max rückte das Werk ins bestmögliche Licht, indem er die Ausdrucksgesten nach den Extremen hin polarisierte: Die lyrischen Arien kamen mit Glut und Wärme, während in den blech- und paukengrundierten Massenchören die Abteikirche zu erbeben schien.
Der Chor setzte sich mit großem, aber entspanntem Ton, genauer Detailformulierung, mustergültiger Artikulation und Deklamation gegen den halligen Raumklang durch.
(Kölner Stadtanzeiger, 24.09.09)

 

(zur "h-moll-Messe" beim Bachfest der Neuen Bachgesellschaft in Mühlhausen, Thüringen):

"Grandioser Abschluss: Johann Sebastian Bachs Messe in h-moll mit hervorragenden Solisten, Choristen und Instrumentalisten."
(Thüringer Allgemeine, 17.08.09)

 

(zu "King Arthur" bei der styriarte in Graz):

"Kabarettreife Einlagen liefern vor allem die sich auch solistisch bewährenden Mitglieder der Rheinischen Kantorei. ... Lebendig, handfest und kontrastreich servierte Hermann Max am Pult seines farbig musizierenden "Kleinen Konzerts" die Perlen von Purcells Partitur."
(Kleine Zeitung Graz, 29.06.09)

"Der Chor – die grandiose Rheinische Kantorei – unterstützt die Protagonisten nach Kräften. ... Hermann Max und "Das Kleine Konzert" führen in der hochprofessionellen Wiedergabe mit wundersam weich geschlagenen Pauken und mutstärkend virtuos geblasenen Trompeten in die Schlacht und geben jeder Gesangsnummer Plastizität und Farbe."
(Heidemarie Klabacher, 29.06.09)

 
         
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