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Konzerte

 

21.06.2013, 20 Uhr
Nikolaikirche Leipzig (im Rahmen des Bachfestes)

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“
Carl Philipp Emanuel Bach: Oratorium „Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“

 

20.07.2013, 20 Uhr
Basilika St. Martin, Bingen (Im Rahmen von RheinVokal)

Johann Sebastian Bach: Motetten

 

20.09.2013, 20 Uhr
Klosterbasilika Knechtsteden
(im Rahmen des Festivals Alte Musik Knechtsteden)

Georg Muffat: Auszüge aus der Suite „Impatientia“
Thomas Blomenkamp: „Monolog der Kassandra“ (Uraufführung)
Johann Michael Bach: Auszüge aus der Friedens-Cantata „Jehova, Vater der Wesen“
Johann Christoph Friedrich Bach: Auszüge aus „Cassandra“
Johann Sebastian Bach: Auszüge aus der „Messe in h-Moll“
Mauricio Kagel: Drei Märsche aus „10 Märsche, um den Sieg zu verfehlen“
Georg Friedrich Händel: „Te Deum zur Feier des Friedens von Utrecht“

 

24.09.2013, 20 Uhr
Klosterbasilika Knechtsteden
(im Rahmen des Festivals Alte Musik Knechtsteden)

Jan Dismas Zelenka: „Miserere“
Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“
Marc-Antoine Charpentier: "Te Deum"

 

28.09.2013, 20 Uhr
Klosterbasilika Knechtsteden
(im Rahmen des Festivals Alte Musik Knechtsteden)

Ludwig Meinardus „Luther in Worms“

(mit Concerto Köln)

 

19.10.2013, 20 Uhr
Schloßkirche Weißenfels (im Rahmen des Heinrich-Schütz-Musikfestes)

Alessandro Melani: Marienvesper

Johann Philipp Krieger: Kantate „Rufet nicht die Weisheit“,
Dialog „Sage mir, Schönster, wo soll ich dich finden“,
Geistliches Konzert „Uns ist ein Kind geboren“

 
 

 

     
 

CD-NeuERSCHEINUNG

 

Ries

Ferdinand Ries (1784-1838)
Der Sieg des Glaubens, op.157
Oratorium in neuzeitlicher Erstaufführung
Christiane Libor, Wiebke Lehmkuhl, Markus Schäfer, Markus Flaig,
Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Hermann Max

cpo 4916782

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Beethovens begabter Schüler Ferdinand Ries war nie ganz unbekannt, aber erst in den letzten Jahren setzen sich cpo und auch Hermann Max sehr erfolgreich für eine Neuentdeckung des beseelten Spätklassikers und Romantikers ein. Dessen erstes Oratorium „Der Sieg des Glaubens“, das erstmalig seit 1829 wieder erklingt, feiert den Triumph der „sanftmütig Glaubenden“. Ries schrieb das Werk als Kompositionsauftrag für das Niederrheinische Musikfest in Aachen 1829.

Der im Rheinland geschätzte Literat Johann Baptist Rousseau (1802–1867) (nicht zu verwechseln mit seinem französischen Namensvetter Jean-Baptiste Rousseau) verzichtete in dem Werk vollständig auf eine durchgehende Handlung und entspannt vielmehr einen philosophischen Diskurs über die Kraft des Glaubens und die Gnade Gottes.

Die auftretenden Figuren sind gleichsam entpersonifiziert. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch ihre Zugehörigkeit zur großen Gruppe der Gläubigen oder zur kleinen Gruppe der Ungläubigen. Ries trägt dem in seiner Vertonung mit vielen eindrucksvollen Chor- und Ensemblesätzen Rechnung, wobei er den Chor der Gläubigen immer wieder in Frauen- und Männerchor aufteilt.

Die Arien setzen weniger auf Virtuosität als vielmehr auf eine intensive, am Sprachfluss orientierte Textausdeutung. Ähnliches gilt auch für die Chorsätze, die oft durch einen effektvollen, harmonisch reizvollen Orchesterpart gewürzt sind. Die Aachener Uraufführung war ein überwältigender Erfolg für Ferdinand Ries, von dem er seinem Bruder Joseph bald darauf »mit sehr vieler Freude« nach London berichtete:

»Mein Oratorium ist so aufgenommen worden, daß das ganze Haus gezittert hat – es ist das größte und effektvollste Werk, was ich geschrieben habe, aber die Aufnahme hätte ich mir so nicht denken können, alles war rein toll, und wahrer Jubel herrschte überall.«

 

 

 

CD-Cover

Georg Philipp Telemann
Gott Zebaoth in deinem Namen
Cantatas Vol. 2

Veronika Winter, Lena Susanne Norin,
Jan Kobow, Ekkehard Abele ,
Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert
Hermann Max

cpo 777 261-2

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  FESTSCHRIFT  

Festschrift zum 25- bzw. 30-jährigen Bestehen der Rheinischen Kantorei und des Kleinen Konzerts

Spannungsfelder zwischen Industrie und romanischen Bögen - Das Festival Alte Musik Knechtsteden, die Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert - Eine Geschichte mit drei Jubiläen 2011

"Das 200-Seiten Werk verdient eine dicke Empfehlung; nicht nur für Musikfreunde, die die Komponisten- und Werk-Skizzen von Hermann Max lesen wollen." (NGZ, 20.09.2011)

Die Festschrift kann für 15 € (inkl. Verpackung und Versand) bei altemusik@t-online.de bestellt werden.

Fomat 21 x 21, Softcover, 200 Seiten, 194 größtenteils farbige Abbildungen

Download eines Auzuges als pdf-Datei

 

 
         
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