Herzlich Willkommen auf der Website der Rheinischen Kantorei / Das Kleine Konzert. Entdecken Sie, was uns ausmacht und lernen Sie unsere zahlreichen CD-Veröffentlichungen kennen. Lassen Sie sich von unserer Musik begeistern. Für Veranstalter haben wir alle Informationen hier zusammengefasst. Unsere aktuellen Termine finden Sie weiter unten auf dieser Seite! 


/ Nächste Konzerte//

21.3.2020, 16:00, Paulskirche Magdeburg

25. Telemann Festtage 2020

GEORG PHILIPP TELEMANN

Markuspassion 1759

Veronika Winter, Anne Bierwirth, Georg Poplutz, Markus Flaig, Ekkehard Abele

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Hermann Max, Leitung

 

21.5.2020, Bad Arolsen

35. Arolsen Barock-Festspiele

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

Kantate "Apollo e Dafne" 

GEORG PHILIPP TELEMANN

Singgedicht im Frühling "Alles redet sitzt und singet" 

Veronika Winter, Matthias Vieweg

Das Kleine Konzert

Hermann Max, Leitung

 

30.5.2020, 23:00, Ludgerikirche Münster

HEINRICH SCHÜTZ

Geistliche Chormusik & Cantiones Sacrae (Auswahl)

HERMANN SCHEIN

Israelisbrünnlein 1623 & Diletti pastorali (Auswahl)

Rheinische Kantorei

Continuo-Gruppe Das Kleine Konzert

Hermann Max, Leitung

 

18.9.2020, Klosterbasilika Knechtsteden

Festival Alte Musik Knechtsteden 2020

FERDINAND RIES

Oratorium "Die Könige in Israel" (Ausschnitte)

Konzert für Violine und Orchester op. 24

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Sinfonie Nr. 6  "Pastorale"

Florian Donderer, Violine

Rheinische Kantorei, Ensemble Reflektor

Thomas Klug, Leitung

 

22.9.2020, Klosterbasilika Knechtsteden

Festival Alte Musik Knechtsteden 2020

BEETHOVEN-PASTICCIO

mit Werken von J.S.Bach, Johann Ries, Andrea Lucchesi, Ferdinand Ries, Christian Gottlob Neffe, W.A. Mozart  u.a.

Solisten

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Hermann Max, Leitung

 

26.9.2020, Klosterbasilika Knechtsteden

Festival Alte Musik Knechtsteden 2020

ANDREA LUCCHESI

Stabat mater, Miserere, Kyrie

FERDINAND RIES

Requiem & Dies Irae

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Chorfantasie op. 80

Solisten

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Hermann Max, Leitung

 

20.12.2020, Trinitatiskirche Köln

Forum Alte Musik Köln

GEORG PHILIPP TELEMANN

Weihnachts-Oratorium

Solisten

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Hermann Max, Leitung


/ Ensembleförderung für Rheinische Kantorei & Das Kleine Konzert//

Die Klangkörper Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert werden 2020 bis 2022 im Zuge der Stärkungsinitiative Kultur des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen eine Förderung erhalten. Das neue aufgelegte Förderprogramm für professionelle, freie Musikensembles in Nordrhein-Westfalen wird erstmals insgesamt 22 Gruppierungen unterstützen, die in einem Bewerbungsverfahren von einer Jury aus 67 Bewerbungen und aus Formationen von alter und neuer Musik über Kammermusik bis hin zu Jazz und Elektronischer Musik ausgewählt wurden. 

 

Hermann Max, Gründer und Leiter der beiden Klangkörper: „Wir freuen uns sehr, dass uns als freie Musikensembles durch diese Initiative eine längerfristige Planung erstmals überhaupt ermöglicht wird. Es sind Großprojekte wie z.B. ein ganzes Telemann-Weihnachtsoratorium aus einem Pasticchio mit bisher in Archiven verborgenen Kantaten, oder die Opern „Die unglückselige Cleopatra“ von Johann Matheson oder „Fredegunda“ von Reinhard Keiser aus dem musikalischen Fundus der Hamburger Gänsemarktoper - einem spannenden und leider noch viel zu wenig beachteten Kapitel der deutschen Operngeschichte. Diese Werke können wir nun von der Neuedition bis zur Konzertaufführung und CD-Produktion planen.“ Zu seinen künstlerischen Zielsetzungen fügt Max hinzu: „Wir wollen mit diesen Musiken - genau wie zur Zeit ihrer Komposition - Menschen bewegen und in eine Stimmung, in einen Affekt zu versetzen. Dabei arbeiten wir historisch informiert und sind gleichzeitig Übersetzer in eine heutige Emotionalität“. Dafür steht Hermann Max als einer der Begründer der Originalklang-Bewegung in Deutschland und Träger der Bach-Medaille sowie des Telemann-Preises der Stadt Magdeburg ein. Das von ihm gegründete Festival Alte Musik Knechtsteden im Rheinland wird dabei weiterhin eine wichtige Basis sein, neu entwickelte Originalklang-Programme mit Partnern wie dem Deutschlandfund und dem WDR aufzuführen. 

 

 (11.07.2019)


/ Auszeichnung Diapason d´Or für DIE GEISTERINSEL//

In der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „Diapason“ wurde die Auszeichnung „Diapason d’or“ im Bereich „Entdeckungen“ an die Einspielung des Singspiels „Die Geisterinsel“ von J.F. Reinhardt durch die Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert unter Hermann Max verliehen. 

 

"Reichardts "Die Geisterinsel" wurde 2002 mit einem wunderbaren Markus Schäfer, einer herrlich burschikosen Barbara Hannigan und einem gerissenen Tom Sol von Hermann Max farbenreich eingespielt." (klassik.com). 

 

 (18.05.2018)


CD-Neuerscheinung

Johann Friedrich Fasch (1752-18141)

Missa G-Dur

Kantate "Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen"

Orchestersuite A-Dur 

Veronika Winter, David Erler, Tobias Hunger, Matthias Vieweg, Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Hermann Max

Label: CPO, DDD, 2017

Erscheinungstermin: 21.8.2018

 

Johann Friedrich Fasch auf den Spuren Telemanns

Als Hofkapellmeisters von Zerbst war Johann Friedrich Fasch den aktuellen konfessionellen Entwicklungen, wie der Auseinandersetzung mit dem Pietismus, direkt ausgesetzt, hatte er doch von Beginn seiner Tätigkeit an zu jedem Hofgottesdienst und zu allen kirchlichen Festtagen die Kirchenmusik zu komponieren. Fasch verband mit der Komposition seiner Kantaten eine Mission: Es lag ihm sehr daran, dass die Zuhörer gegenüber den gesungenen Texten nicht gleichgültig blieben. Und so wandte er allerlei kompositorische Kunstgriffe an, um die Aufmerksamkeit zu fesseln und ihm besonders wichtige Worte herauszuheben. Bereits der Beginn der Kantate Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen zeigt diese Vorgehensweise eindrucksvoll: Der eröffnende Bibeltext wird nach einer kurzen instrumentalen Einleitung nicht wie üblich vom Chor, sondern zunächst vom Solosopran vorgetragen. In Faschs Missa in G-Dur zeigen sich dann nahezu alle Facetten seines musikalischen Talents – von Arien mit obligaten Soloinstrumenten bis hin zu groß angelegten Chorfugen, die an Sänger und Instrumentalisten gleichermaßen hohe Ansprüche stellen –, allesamt komponiert zur Unterhaltung und Erbauung seiner fürstlichen Arbeitgeber und zum Ruhme Gottes. Ergänzt wird die CD noch mit einer seiner musikalisch außerordentlich qualitätsvollen Ouvertürensuiten, zu der er in seiner Autobiographie bekannte: „Bey dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, es öffentlich zu bekennen, daß ich aus meines geehrtest und geliebtesten Freundes, des Herrn Capellmeister Telemanns schönen Arbeit damahlen meist alles erlernete, indem ich solche mir, besonders bey den Ouverturen, beständig zum Muster nahm“

 

Klassik-heute rezensiert (10/2018): "Das mit jeweils drei Sängerinnen und Sängern besetzte Vokalensemble, aus dem sich die Solisten rekrutieren, und ein schlankes Orchester garantieren vorzügliche musikalische Leistungen, die Max erlauben, seine differenzierten Vorstellungen von Faschs Musik gültig umzusetzen. Hier weiß Hermann Max die subtile Verbindung von althergebrachter Satztechnik und dem modernen galanten Stil, die Faschs Instrumentalmusik kennzeichnet und ihr ausgesprochen persönliches Gepräge verleiht, vorzüglich darzustellen."

 

FonoForum rezensiert (10/2019): "Allein schon die Ausdrucksstärke der Messe rechtfertigt diese schöne Einspielung."